Handstand

Archiv für die Kategorie ‘Ausbildung bei Ufer’

Interview mit der Verantwortlichen im Stahl-Lagerbüro

Am 09.02.2012 09:19 von Florian P.

Frage:
Seit wann sind sie bei der Firma Ufer?
Antwort:
Ich habe schon meine Ausbildung bei der Fa. Ufer abgeschlossen und bin nun seit fast 21 Jahren dabei. :-)

Frage:
Waren sie immer im Stahllagerbüro?
Antwort:
Nein, anfangs war ich noch im Hauptgebäude in der Stahlabteilung eingesetzt. Im Lagerbüro war ich Urlaubs- und Schwangerschaftsvertretung. Jedoch kam danach meine Vorgängerin nicht mehr zurück.

Frage:
Ok, das klingt alles ja schon ganz interessant. :-) Doch kommen wir nun zum eigentlichen Teil des Interviews. Was sind denn ihre Hauptaufgaben hier im Büro?
Antwort:
Also in erster Linie kümmere ich mich um Wareneingänge /Warenausgänge von Lieferanten und Kunden, den Verkauf direkt im Lager, das Verzinkungs- und Beschichtungsgeschäft vom Angebot bis hin zur Rechnung und um die Reklamationsbearbeitung. An manchen Tagen kommt es auch vor, dass mir viele Abholer (Kunden) oder Lieferanten auf einmal den Container einrennen ;-) Mein Arbeitsplatz

Frage:
Sie scheinen einen sehr abwechslungsreichen und arbeitsintensiven Beruf zu haben. Täglich die unterschiedlichsten Aufgaben und neue Herausforderungen an ihrem Arbeitsplatz. Doch wie ist das so als einzige Frau hier im Lager?

Antwort:
Das ist nicht immer einfach! Nach all den Jahren jedoch arrangiert man sich damit! Frauen sind ja auch nicht immer ganz einfach!! :-)

Frage:
Vermissen sie manchmal ihren alten Arbeitsplatz?

Antwort:
Nein!!! Im Grossraumbüro zu arbeiten könnte ich mir nach all den Jahren gar nicht mehr vorstellen!

Frage:
Dann bedanke ich mich für das nette Interview.
Antwort:
Gerne.

Vorpraktikum zum Dualen Studium bei der Firma Watts Industries

Am 02.02.2012 15:36 von Tobias W.

Im Rahmen meines Vorpraktikums zum Dualen Studium mit Schwerpunkt Wirtschaftsingenieurwesen besuchte ich für zwei Monate die Firma Watts Industries in Landau-Godramstein. In den ersten zwei Wochen ging es hauptsächlich darum, verschiedene Werkstoffe und deren Verarbeitung kennen zu lernen. Dies geschah in der Abteilung Betriebsmittelbau. Dort bekam ich erst einmal die typischen Arbeitsgeräte eines Schlossers erklärt, von der kleinen Handfeile bis hin zur CNC gesteuerten Drehmaschine. Danach folgten auch schon die ersten Aufgaben. Zum Beispiel ein Stück Stahl so zu bearbeiten, dass es Millimeter genau einem gegebenen Plan entspricht oder einen Flaschenöffner in Gitarrenform aus einem Stück Aluminium herzustellen. Dies war sehr spannend für mich, da ich zuvor noch nie mit diesen Werkstoffen gearbeitet hatte und so erste Eindrücke sammeln konnte.

Die nächste Abteilung, die ich besuchen durfte, war die Produktion. In dieser Abteilung konnte ich ebenfalls verschiedene Tätigkeiten ausüben, die mir einen guten Einblick gegeben haben. Zum Beispiel durfte ich am Band mitarbeiten und mehrere verschiedene Maschinen bedienen. Darunter war eine CNC gesteuerte Fräsmaschine und eine überdimensional große „Waschmaschine“, die zur Reinigung von fertigen Rohren verwendet wurde. Bei der Montage durfte ich auch mit anpacken und je nachdem was gerade produziert wurde, die Bauteile einsetzen.

Der Musterbau war eine weitere Abteilung in der ich 2 Wochen lang arbeitete. Hier wurden die neu entwickelten Modelle zum ersten Mal zusammengesetzt, um zu schauen, ob die Pläne, die zuvor am Computer erstellt wurden, umsetzbar sind. Aber auch Modelle, die auf Messen ausgestellt werden sollten, wurden hier mit der Hand zusammengesetzt und auf Hochglanz poliert.

Die letzte Abteilung, die ich besuchte, war die Konstruktion.  Hier erlernte ich die Bedienung eines CAD Programms, mit dem man verschiedene Bauteile am Computer erstellen konnte. Nachdem ich die Steuerung der 3D Maus eingeübt hatte, durfte ich kreativ sein und erst einmal ein eigenes fiktives Modell erstellen. Danach folgten weitere Übungen, bei denen ich gegebene Bauteile am Computer nachgebaut habe. Hier war es wichtig die Modelle richtig und vollständig zu Bemaßen, damit man später in der Werkstatt genau weiß, wie man das Werkstück herstellen soll.

Betrieblicher Unterricht für die Ufer Azubis

Am 20.01.2012 16:47 von Julia

Jeder Azubi hat 2 Arten von Schulungen, in denen Mitarbeiter und die Geschäftsleitung ihre Kenntnisse an uns weitergeben.

Einmal einen fachbezogenen Unterricht alle 1-2 Wochen, um das Material besser kennen zu lernen. Zum anderen monatliche Schulungen über betriebswirtschaftliche Themen.

Die betriebswitschaftliche Schulungen werden von der Geschäftsleitung ca. alle  4 Wochen gehalten, die 1 1/2 Stunden geht. In der darauf folgenden Schulung wird immer ein kurzer Test,
der ca. 15-20 Minuten dauert geschrieben, um das Wissen  nach zu prüfen. Der Test bassiert aber nur auf interner Basis. (Also bekommt ihn nur die Geschäftsleitung zu Gesicht ;-) ) Es werden Themen behandelt wie z.B:
Kundenorientiertes Verhalten, Kaufverträge und Kreditsicherung, Rentabilität, Lohnabrechnung und viele mehr.

Die fachlichen Schulungen werden  von Mitarbeiter aus den jewiligen Abteilungen gehalten, um uns über die Materialien in der Abteilung besser zu informieren. Diese Schulungen finden alle 1-2 Wochen statt. Über alle Schulungen muss ein Bericht geschrieben werden. Diese Berichte ersetzen so zu sagen das Berichtsheft, welches andere Azubis in anderen Firmen führen müssen.

Ich bin in der Abteilung Stahl/Bauelemente eingesetzt, wir haben jeden 2. Mittwoch eine eineinhalbstündige Schulung, die z.B. folgende Themen beinhalten:
Materialherstellung, Verzinkung, Flachprodukte, Rohre, Stahlbearbeitungen und viele mehr.

Diese Schulungen haben mir schon sehr viel gebracht um den Betrieb und das Material besser kennen zu lernen. :-)

So sieht eine Schulung bei uns in der Abteilung Stahl/Bauelemente aus.

Aufgaben eines Azubis in der neuen Bad & Design Galerie in Speyer

Am 13.01.2012 10:34 von Marcel

Nun war es endlich soweit, ich durfte drei Wochen in die neue Bad & Design Galerie in Speyer. Da ich vorher noch nie in der Galerie gearbeitet habe, war ich schon sehr gespannt auf mein neues Aufgabengebiet. In der Galerie hat man, anders als im Büro oder im Lager, direkten Kontakt zu Handwerkern und deren Endkunden. Hier geht es hauptsächlich um Beratungen und Badplanungen, was ein sehr tiefes Fachwissen verlangt. Es war vor allem in den ersten Tagen sehr anspruchsvoll, da ich sozusagen ins “kalte Wasser” geworfen wurde.

Meine ersten Aufgaben bestanden darin Liefertermine abzuklären, das heißt beim Hersteller im Werk anzurufen um unserem Kunden danach mitteilen zu können, wann seine Ware geliefert wird. Des weiteren wurden von mir alle Kunden zurückgerufen, die außerhalb der Geschäftszeiten in der Galerie in Speyer angerufen hatten. Weiterhin kümmerte ich mich natürlich um alle eingehenden Anrufe, um unsere Mitarbeiterin so gut es ging unterstützen zu können. Es wurden Fragen über technische Details zu unseren Waren gestellt, Liefertermine abgefragt, Auftragsbestätigungen abgerufen und Beratungstermine vereinbart. Wenn die Möglichkeit bestand, lief ich bei einer Beratung eines Kunden in der Galerie mit, um mehr über die Vorgehensweise zu erfahren.

Die Bad & Design Galerie war bisher die anspruchsvollste Abteilung in der ich eingesetzt wurde. Es hat Spaß gemacht und ich habe in dieser Zeit, auch wenn sie relativ kurz war, sehr viel dazugelernt und konnte mich schonmal für den Einsatz in der Galerie in Landau vorbereiten.

Fazit: Eine sehr gute und lehrreiche Erfahrung mal mit der Elite vom Ufer zusammengearbeitet zu haben :-)

Mfg

Marcel G.

Betriebsbesichtigung des Klasse 9b bei Ufer in Landau

Am 19.12.2011 18:06 von jwi

Am 15.12.2011 haben wir – 27 Schüler und Schülerinnen der Konrad-Adenauer-Realschule Landau mit unserer Klassenlehrerin Frau Flaig und unserer Fremdsprachenassistentin Sarah Schill – die Firma Ufer in Landau besichtigt.

Wir kamen um 10 Uhr an und wurden von Frau Wissel, der Geschäftsleitungs- und Marketingassistentin,  sehr herzlich empfangen. Bis 12 Uhr nahm sie sich Zeit für uns, gab uns Informationen über die Firma, führte uns herum und beantwortete unsere vielen Fragen. (Die Aussicht auf Ausfall unseres Mathematikunterrichtes in der 6. Stunde motivierte uns dazu, gegen Ende noch besonders viele Fragen zu stellen! :-) )

Wir fanden es gut, dass in einer Power-Point-Präsentation zu Beginn das Wichtigste über die Firma, Entstehungsgeschichte, die Produkte und den allgemeinen Betrieb gesagt wurde. Wir erfuhren, dass die Firma 221 Jahre alt ist, 140 Mitarbeiter und 23 Azubis hat, dass es 3 Abteilungen gibt (Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Beschläge, Stahl und Bauelemente) und vieles mehr. Wir wussten nicht, dass Ufer ein so großes Unternehmen ist und mehrere Standorte (in Speyer, Karlsruhe, Neustadt) hat.

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Interview mit einem Azubi aus dem 1. Lehrjahr

Am 19.12.2011 08:59 von Marius

Heute führe ich ein Interview mit einem neuen Azubi der seine
Lehre am 01.08.2011 hier in der Firma Ufer begonnen hat.
Sein Name ist Florian W. und er ist 19 Jahre alt.
Vor seinem Start bei der Firma Ufer studierte er bereits 1 Jahr und nun startet er hier als Azubi in der Abteilung Baubeschläge/Werkzeug richtig durch.

Ich : Hallo Florian, hast du dich schon gut eingelebt in der Firma ?
Florian : Ja, das habe ich. Zu beginn ist man ja generell etwas schüchtern, man kennt die Leute nicht, man lernt seinen Arbeitsplatz erstmal kennen , alles ist so fremd und neu, da braucht es erstmal seine Zeit bis man sich richtig einfindet, aber es viel mir garnichtmal so schwer. Bereits nach den ersten Wochen hier , habe ich mich richtig eingelebt und fühle mich wohl.

Ich : Das klingt ja echt super. Und wie läuft es mit den neuen Kollegen und den anderen Azubis ?
Florian : Mit den Kollegen verstehe ich mich sehr gut. Sie sind für fragen immer offen, helfen einem wenn man nicht weiterkommt oder Probleme hat, sind auch mal offen für Spaß und sind generell sehr nett und freundlich. Mit den anderen Azubis verstehe ich mich ebenfalls sehr gut, im Unterricht unterhält man sich über dies und das, öfters gehts dann auch um Angelegenheiten in der Firma, so entsteht ein netter zusammenhalt unter den Azubis.

Ich : Du redest unter anderem von der Berufsschule. Wie gefällt es dir den dort ?
Florian : Es gefällt mir sehr gut in der Berufsbildenden Schule.
Klar war es auch da erstmal eine Umstellung von ehemaligem Unterricht und nun Fachbezogenen Unterricht, aber es macht Spaß und fördert die Lernfähigkeit, da der Berufsschulunterricht auch viel mit dem Alltag auf der Arbeit verbindet und so kann man das was man vom theoretischen Teil der Schule kennt , direkt im Betrieb umsetzen. Auch ist es interessant zu sehen was andere Azubis von anderen Firmen so berichten und wie es dort so läuft.

Ich : Das klingt ja alles so , als wärst du vollauf zufrieden wie alles läuft. Aber sag mal Florian, läuft die Ausbildung so ab wie du sie dir vorgestellt hast , bevor du hier begonnen hast ?
Florian : Teils ja, teils nein. Ich habe mir das Arbeitsleben etwas einfacher und stressfreier vorgestellt. Da ich ja bereits vor meinem Beginn bei Ufer ein Jahr studiert und dort auch hin und wieder Praxisphasen absolviert habe, dachte ich , ich bin gut auf das Abreitsleben vorbereitet, aber es ist doch etwas härter als erwartet. Dennoch macht es mir sehr viel Spaß hier und wenn man sich erstmal in den Alltag eingelebt hat läuft alles auch wesentlich besser.

Ich : Was findest du an deiner Ausbildung bisher am Besten ?
Florian : Das die Firma Ufer so großen Wert auf unsere Ausbildung legt. Durch die vielen internen fachbezogenen Unterrichtseinheiten , lernen wir stetig noch mehr neue Grundlagen, welche mir auf meinem Weg zu einem erfolgreichen Groß – & Außenhandelkaufmann sehr helfen.

Ich : Das klingt wirklich vielversprechend, dann wünsche ich dir noch viel Erfolg und eine gute Ausbildung Florian und vielen Dank  für deine Offenheit und Zeit für das Interview.
Florian : Gern geschehen und vielen Dank .

Das war ein Interview mit einem Azubi der noch ganz am Anfang seiner Lehre steht und noch viel vor sich hat.
Ich hoffe es war unterhaltsam und aufschlussreich.

Mit freundlichen Grüßen

Marius G.

Einbindung in das Tagesgeschäft der Firma Ufer

Am 01.12.2011 08:45 von Georgios P.

Seit dem 01.08.2011 habe ich meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Firma Ufer begonnen.

Meine Ausbildung begann am 02.08.2011.Von Beginn an wurde ich mit den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens vertraut gemacht. Durch das Arbeiten in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen konnte ich zum Einen schon frühzeitig Kontakte zu Kollegen knüpfen, zum Anderen lernte ich die unterschiedlichen Arbeitsabläufe in der Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen besser kennen. Ebenso wurde mir dadurch auch das Gefühl vermittelt, ein Teil des gesamten Unternehmens zu sein. Meine bisherige Ausbildung war sehr praxisorientiert, wodurch ich mich fachlich schon gut weiterentwickeln konnte. Ein Beispiel für die Weiterentwicklung ist, dass ich seit kurzem den  Staplerschein besitze. Ein weiterer sehr großer Vorteil beim Arbeiten in verschiedenen Abteilungen, liegt auch darin, dass die Arbeit sehr abwechslungsreich ist und man immer neue und interessante Tätigkeiten kennen lernt. Mir wurde bereits seit Beginn meiner Ausbildung  viel eigene Verantwortung übertragen, wobei jedoch immer ein Ausbilder oder Ausbildungsbeauftragter zur Seite steht, um mich zu unterstützen.

Außer der Einbindung in das praktische Tagesgeschäft unseres Unternehmens finden in meiner Ausbildung auch interne Schulungen statt. In diesen Schulungen wird sehr viel theoretisches Fachwissen über unsere Produktwelt vermittelt. Dieses in der Theorie erworbene Fachwissen kann ich dann aber wieder in der Praxis im Tagesgeschäft einsetzen.

Ich finde das System, den Azubi von Beginn an im Tagesgeschäft einzubinden einen sehr guten und wichtigen Schritt für ein erfolgreiches Erlernen des Berufes.

Ich freue mich, dass ich nicht den Beruf des Kaffeekochers und Brotzeitbringer erlerne.

Workshop : Chawwerush Theater in Herxheim

Am 16.11.2011 11:28 von Isabell E.

Als sich alle Ufer-Azubis aus dem 1. Lehrjahr am 29.09.2011 im Chawwerusch Theater eingefunden hatten, wurden wir von unserem Betreuer Thomas Kölsch mit einer warmen Tasse Kaffee freundlich empfangen.
Um uns Warm zu machen fingen wir mit kleinen Kennenlern-Spielen an.
Beispielsweise warfen wir uns einen Ball zu und sagten den Namen der jeweiligen Person.
Doch nicht alles war so einfach, denn nachdem wir ein paar solcher Spiele gespielt hatten wagten wir uns an kleine Szenen an die wir uns in kleinen Gruppen darstellen sollten.
Jede Gruppe bekam eine kurze Erklärung einer Szene. Erst stellten wir diese Szenen in Bildern dar, danach mit richtigen Bewegungen, anschließend mit 1-Wort sätzen und letzt endlich auch als richtige Szene mit ganzen Sätzen.
So gegen ca. 12.30 Uhr bereiteten wir unser Mittagessen vor.
Wir stellten uns Tische und Stühle in den Hof um nebenbei noch die schön warme Sonne zu genießen.
Als unser kaltes Buffet nun endlich zubereitet war setzten wir uns in die Sonne, stärkten uns und erzählten Herrn Kölsch von unserer Ausbildung im Hause Ufer die wir am 01.08.2011 angetreten haben.
Nach unserer Mittagspause versammelten wir uns alle wieder um gemeinsam weiter zu proben und die Szenen zu verändern und etwas ganz neues daraus zu machen.
So vergingen die Stunden wie im Flug wir hatten eine Menge Spaß und merkten wirklich das dieser eine Tag uns neue Azubis enger zusammen geschweißt hatte.
Zum Abschluss lud uns Herr Kölsch in die Eisdiele “Roma” ein.
Man muss wirklich sagen es war mal etwas ganz anderes und ein richtig schöner und lehrreicher tag, den wir alle gerne wiederholen würde.

Die Azubis des 1. Lehrjahres :
· Sabrina E.
· Kevin B.
· Florian W.
· Tim L.
· Georgios P.
· David S.
· Isabell E.

“Interview mit einem UFER – LKW Fahrer”

Am 27.10.2011 14:58 von Judith

Ein Interview mit Herrn Siener,  Fahrer der Speyerer Tour.

Judith Johann: Hallo Herr Siener.
Herr Siener: Hallo Judith.
Judith Johann: Herr Siener seit wann sind Sie heute und sonst unterwegs?
Herr Siener: Ich bin meistens schon gegen 6 Uhr oder halb 7 Uhr unterwegs.
Judith Johann: Wie gestaltet sich so ein Arbeitstag von einem UFER- Lkw Fahrer?
Herr Siener: Wir kommen früh morgens hierher ins Geschäft, laden die Ware für die 1. Tour auf, fahren die einzelnen Kunden ab, laden dort die Ware ab und kommen dann gegen 10 Uhr- 10.30Uhr wieder zu Ufer um die Ware für die 2.Tour zu laden und auszufahren.
Judith Johann: Was machen Sie unD die anderen Fahrer wenn ein Kunde nicht da ist?
Herr Siener: Es kommt darauf an wie gut man den Kunden kennt. Meistens laden wir die Sachen auf einer Baustelle oder auch an einem vereinbarten Ort ab. Wir werden aber auch telefonisch von unserem Fuhrparkleiter informiert, wenn ein Kunde kurzfristig nicht da wäere. Dann klären wir ab wo wir dann abladen.
Judith Johann: Klingt so als hätten sie immer was zu tun…?!
Herr Siener: Ja wir fahren pro Tag ca. 30 – 40 Kunden an und legen ca. 320 km dabei zurück.
Judith Johann: Gibt es bestimmten Zeiten in denen viel los ist?
Herr Siener: Ja, im Herbst fängt die Hauptzeit an. Da legen wir die meisten Strecken zurück. Die Kommissonierer haben in dieser Saison auch am meisten zu tun.
Judith Johann: Trotz der vielen „Fahrerei“ und dem immer gleichen Arbeitstag sind Sie zufrieden?
Herr Siener: Ja, ich bin zufrieden. Ich arbeite jetzt seit 1 Jahr hier und kann mich nicht beklagen.
Judith Johann: So jetzt ist es kurz vor 4 Uhr, also Feierabend für Sie?!
Herr Siener: Ja, diese Uhrzeit ist üblich für uns. Da ist dann für uns Schluss und es geht erst wieder morgen früh weiter mit der 1.Tour um 6 Uhr.
Judith Johann: Na dann wünsche ich Ihnen einen schönen Feierabend und vielen Dank für das Interview.
Herr Siener: Bitte Judith, kein Problem.

Von der Bestellung bis zur Auslieferung

Am 13.09.2011 13:25 von Nick

Bis eine Bestellung den Kunden erreicht, müssen viele Einzelschritte vollzogen werden.
Zuerst gibt der Kunde seine Bestellung (egal ob telefonisch oder online) an einen Kundenbetreuer der Chr. Ufer GmbH durch. Danach erstellt der jeweilige Kundenbetreuer ein Angebot und schreibt diese Bestellung raus. Nun beginnt der sog. Kommissioniervorgang, bei dem ein Bestellschein im Lager ausgedruckt und bearbeitet wird. Die Bearbeitung erfolgt durch einen Kommissionierer, einen Mitarbeiter, der durch das Lager geht und den kundenspezifischen Auftrag zusammenstellt. Hierbei gibt es einen Unterschied bei der Zusammenstellung, denn es kann sich entweder um Lagerware handeln oder um eine extra bestellte Ware. Die extra bestellte Ware, die nicht auf Lager vorhanden ist, wird für den Kunden im Vorfeld beschafft und in einem speziellen Fach reserviert. Dieser kann dann entscheiden, wann der Auftrag abgerufen werden soll.
Sobald alle Artikel zusammengestellt worden sind, werden diese an den Sammelplatz gebracht, verpackt und bereitgestellt. Danach werden die Kommissionierscheine bearbeitet, denn es kann Mengenabweichungen geben (z.B. Rückstände, etc.). Nach der evtl. Korrektur werden die Lieferscheine gedruckt und die verpackten Bestellungen in die Tourenablage gelegt.
Nun erfolgt nur noch die Verladung der Waren durch die Fahrer in die LKWs und schlussendlich die Auslieferung an den Kunden. Dabei ist zu erwähnen, dass die Kunden zwei Mal am Tag angefahren werden können, wenn sie rechtzeitig bestellen!