Während der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration muss man bei der Firma Ufer, genau wie die Großhandelskaufmänner-/und Frauen, an einem festen Tag und alle 14 Tage an einem weiteren Tag in die Berufsschule. Die zuständige Berufsschule befindet sich in Bad Bergzabern.
Die Lernfächer der Fachinformatiker unterscheiden sich jedoch gewaltig von denen der Großhandelskaufleute. Da man als Fachinformatiker normalerweise keine Kunden betreut (bzw. die eigentlichen „Kunden“ die man „betreut“ firmenintern sind) benötigt man keine umfassenden Kenntnisse über die Produkte der Firma, denn technische Details stehen hier klar im Vordergrund. Aufgeteilt in 11 Lernfächer werden grundlegende Dinge, wie z.B. Elektrotechnik oder Programmierung unterrichtet. Da man allerdings als Fachinformatiker auch Kenntnisse vom betrieblichen Umfeld haben sollte, sind auch hierfür entsprechende Lernfächer wie zum Beispiel “Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation” vorgesehen. Außerdem stehen Fächer wie Deutsch, fachliches Englisch und Wirtschafts- und Sozialkunde auf dem Programm.

Um die Produkte besser kennen zu lernen, gibt es die Möglichkeit Schulungen bei unseren Lieferanten zu besuchen. Da bekommt man vor Ort einen besseren Eindruck des Unternehmens und es werden einem die Produkte sozusagen aus erster Hand gezeigt und erklärt.
Ich durfte Anfang des Jahres zu der Firma Hettich nach Vlotho zur Schulung im Bereich Möbelbeschläge. Es war zum einen sehr interessant einmal deren Lager und vor allem das zum Teil vollautomatisierte Lagersystem zu sehen und wie dort die Abläufe sind von unserer Bestellung bis zur Auslieferung. Aber noch interessanter war die Ausstellung, in der man auch viele andere Produkte in verbautem Zustand erklärt bekam, die wir in unserem Lager nicht haben. So bekommt man mal einen Eindruck was in dem Bereich so alles möglich ist, was sehr hilfreich bei „Sonderfällen“ ist, die bei uns an der Theke durchaus vorkommen.
begann um 8:00 Uhr. Nachdem sich alle im Aufenthaltsraum eingefunden hatten ging es mit einem Gefühl der Nervosität dann endlich los. Zunächst stellte sich die Geschäftsleitung vor und brachte uns die Firma Ufer mit einer Powerpoint-Präsentation näher, sodass sich die Nervosität schnell legte. Nachdem uns das Unternehmen ein wenig näher gebracht wurde führte uns Herr Strack einmal um das ganze Unternehmen, was sehr aufregend war, da wir die verschiedenen Abteilungen kennenlernten, in denen wir die nächsten 3 Jahre verbringen dürfen.


